Sonnendach

Sonnendächer für Zelt und Wohnmobil

Tarps gehören zu der Gruppe der Zelte. Trotzdem ist ein Tarp etwas Besonderes, da es nicht komplett geschlossen ist. Es eignet sich daher sehr gut als Sonnendach. Es besteht aus robusten Materialien und ist unkompliziert in der Handhabe.

Tarp & Sonnendach in der Übersicht

Was ist ein Tarp?

Ein Tarp ist eigentlich einfach nur eine Zeltplane aus wasserdichtem Material. Es kann als multifunktionale Überdachung eingesetzt werde. An jeder Ecke befindet sich eine Abspannöse. Entlang der Nähte, ist das Tarp mit Abspannschlaufen ausgestattet. Beim campen kann es, da es flexibel einsetzbar ist und ein sehr geringes Gewicht hat vielseitig eingesetzt werden. Das Tarp kann sogar eine Alternative zum Zelt sein. Ebenfalls bietet es zusätzlichen Komfort. Aus einem Tarp lässt sich aber auch ganz einfach eine zusätzliche Zeltüberdachung bauen. Es ist ein echt guter Schutz vor Regen und sonne. Mithilfe von schnüren und speziellen Tarpstangen wird es aufgespannt. Es kann ganz einfach über dem Zelt als Überdachung aufgespannt werden. Ebenfalls kann man es an Bäumen befestigen. Auch als komfortables und geräumiges Vordach für das zelt ist ein Tarp einsetzbar.

Das Material eines Sonnendach

Ein Tarp sollte aus Polyester sein. Zusätzlich sollte es PU- beschichtet sein. Durch die Pu-Beschichtung ist das Tarp UV-stabil und wetterfest. Die Wassersäule beträgt in der Regel etwa 1300 mm. Nach DIN ist das Material mit dieser Wassersäule noch nicht. Da Tarps nicht nur aus Polyester bestehen, sondern auch einen Baumwollanteil haben sind sie trotzdem wasserdicht. Wenn Baumwollgewebe nass wird, quillt es auf. Dadurch wird es wasserdicht. Tarps mit Baumwollanteil sind schwerer als reine Polyestertarps. Sie sind ideal für den Campingurlaub und vielseitig einsetzbar. Sogar bei hohen Temperaturen bleibt die Luft unter beschichteten Baumwolltarps angenehm. Aufgrund des Polyesteranteils trocknen diese Tarps schnell. Am widerstandsfähigsten sind Tarps aus silikonisiertem Nylon. Dieses Material wird auch Ribstop genannt. Es ist sehr reißfest und zeichnet sich durch eine hohe UV-Beständigkeit aus.

Einsatzmöglichkeiten von Tarps und was zu beachten ist

Tarps werden vor allem als offener und luftiger Zeltersatz verwendet. Sie eignen sich aber auch hervorragend als Sonnendach. Ein Tarp bietet Schutz, bewahrt aber trotzdem das Gefühl im freien zu sein. Man ist vor Regen, Wind und natürlich vor der Sonne geschützt. Auch als Notunterkunft bei schlechtem Wetter oder als Lager kann das Tarp zum Einsatz kommen. Das Tarp ist als Sonnendach beim Camping oder auf der Terrasse zu Hause sehr beliebt. Feuchtigkeit greift die Beschichtung des Tarps an. Die richtige Pflege verlängert die Lebensdauer und sorgt dafür, dass das Tarp robust bleibt. Das Tarp sollte immer vollständig trocknen bevor es verpackt wird. Selbst wenn es nicht regnet, entsteht Kondensflüssigkeit. Nach jedem Einsatz sollte es daher getrocknet werden. Ein Tarp sollte auf keinen Fall in die Waschmaschine gesteckt werden. Es sollte mit einer einfachen Seifenlösung gereinigt werden. Auf keinen Fall sollten chemische Mittel verwendet werden. Das Tarp sollte nach dem Trocknen locker zusammengefaltet und verstaut werden. Die Plane sollte nicht immer an derselben Stelle gefaltet werden. Das Material wird an den Faltstellen stark beansprucht und könnte beschädigt werden.

Eigenschaften und Maße

Viele Tarps, die als Sonnendach genutzt werden, verfügen über höhenverstellbare Teleskopstangen aus Aluminium. Sie erreichen etwa eine Höhe von 1,80 Meter. Die meisten Tarps haben etwa die Maße 330 * 150 cm. Unter solchen Tarps findet die ganze Familie Schutz vor der Sonne. Ein Tarp wiegt etwa 2,77 Kilogramm und hat ein Packmaß von 100 × 50 × 10 cm. Zum Transportieren kann das Tarp in eine passende Tragetasche gepackt werden.